28 April 2017

Fiat Chrysler Automobiles - Ergebnisse des erstes Quartals 2017

FCA schloss das erste Quartal 2017 mit Rekordergebnissen. Der wertberichtigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 11 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro und die wertberichtigte EBIT-Marge des Konzerns stieg auf 5,5 Prozent. Der wertberichtigte Nettogewinn stieg um 27 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro. Der Nettogewinn lag bei 0,6 Milliarden Euro. Die Ziele für das Geschäftsjahr 2017 werden bestätigt.

 

London, im April 2017

  • Die Zahl der weltweiten konsolidierten Auslieferungen[1] belief sich auf 1.145.000 Fahrzeuge und lag damit im Wesentlichen auf Vorjahresniveau.
  • Die Nettoumsatzerlöse stiegen um 4 Prozent auf 27,7 Milliarden Euro.
  • Der wertberichtigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT)[2] stieg um 11 Prozent auf 1,535 Milliarden Euro, wobei sich alle Geschäftsbereiche außer in der Region LATAM im Vergleich zum Vorjahresmonat verbesserten.
  • Der wertberichtigte Nettogewinn2 stieg um 27 Prozent auf 671 Millionen Euro. Der Nettogewinn belief sich auf 641 Millionen Euro, eine Verbesserung um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
  • Die betriebliche Nettoverschuldung2 lag bei 5,1 Milliarden, wobei der saisonbedingte Anstieg im Vergleich zu Dezember 2016 um 0,5 Milliarden geringer ausfiel (gegenüber einem Anstieg um 1,5 Milliarden Euro im ersten Quartal 2016)
  • Hohe verfügbare Liquidität bei 21,6 Milliarden Euro, einschließlich einer verlängerten syndizierten erneuerbaren Kreditlinie, die von fünf auf 6,25 Milliarden Euro erweitert wurde
  • Moody's Investors Service hat die Prognosen von FCA von „stabil" auf „positiv" verbessert und das Corporate Credit Rating bei „Ba3" bestätigt.

 

Financial Results

 

Wertberichtigter Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT)

  • Rekordergebnisse im ersten Quartal, obwohl die Verkaufszahlen in der Region NAFTA durch geplante Produktionsveränderungen beeinträchtigt wurden
  • EBIT-Marge von FCA um 0,3 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent gestiegen
  • EBIT-Marge in der Region EMEA von 1,9 Prozent um 1,3 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent gestiegen; EBIT-Marge in der Region NAFTA auf 7,3 Prozent gestiegen
  • EBIT-Marge von Maserati von 3,1 Prozent auf 11,3 Prozent verbessert - drittes Quartal in Folge mit zweistelliger EBIT-Marge

 

Betriebliche Nettoverschuldung

  • Anstieg der betrieblichen Nettoverschuldung um 0,5 Milliarden Euro, vor allem wegen der saisonbedingten negativen Auswirkung des betriebsnotwendigen Kapitals
  • Der operative Cashflow verbesserte sich, abzüglich der Investitionen, um 0,4 Milliarden Euro im Vergleich zum ersten Quartal 2016
  • Hohe verfügbare Liquidität weiterhin bei 21,6 Milliarden Euro, ein Rückgang um 2,2 Milliarden Euro im Vergleich zu Dezember 2016 wegen der geplanten Senkung der Bruttoverschuldung, was teilweise durch die Erhöhung der verlängerten syndizierten erneuerbaren Kreditlinie in Höhe von 1,25 Milliarden Euro aufgehoben wurde

 

Wertberichtigter Nettogewinn

  • Verbesserung vor allem aufgrund der hervorragenden operativen Performance
  • Rückgang der finanziellen Nettoaufwendungen um 76 Millionen Euro auf 436 Millionen Euro, vor allem wegen der Senkung der Bruttoverschuldung
  • Die Ertragssteuern von 428 Millionen Euro lagen bei einem Steuersatz von 39 Prozent auf Vorjahresniveau

 

Aussichten für das Jahr 20173

Der Konzern bestätigt die Ziele für das laufende Geschäftsjahr

  • Nettoumsatzerlöse zwischen 115 und 120 Milliarden Euro
  • Wertberichtigtes EBIT > 7,0 Milliarden Euro
  • Wertberichtigter Nettogewinn > 3,0 Milliarden Euro
  • Industrielle Nettoverschuldung < 2,5 Milliarden Euro

 

Net revenues and Adjusted EBIT by segment


NAFTA

NAFTA

 

Anstieg der wertberichtigten EBIT-Marge trotz weniger Auslieferungen

  • Der Rückgang des Marktanteils4 in den Vereinigten Staaten um 0,9 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent ist hauptsächlich auf den Auslauf der Produktion der Modelle Dodge Dart und Chrysler 200, den Übergang zum neuen Jeep Compass, sowie auf die niedrigen Verkaufszahlen bei Flotten zurückzuführen
  • Rückgang der Zahl der Auslieferungen vor allem aufgrund des Rückgangs beim Verkauf an Flotten und Produktionsbeginn des neuen Jeep Compass
  • Stabile Nettoumsatzerlöse dank eines positiven Markt- und Produktmix und günstiger Wechselkursauswirkungen, was im Wesentlichen durch niedrigere Auslieferungszahlen aufgehoben wurde.
  • Leichter Anstieg des wertberichtigten EBIT, vor allem wegen der Kosteneinsparungen bei der Beschaffung und der niedrigeren Garantiekosten sowie der günstigen Wechselkursauswirkungen, die teilweise durch höhere Materialkosten für die Verbesserung der Fahrzeugausstattung und niedrigere Nettopreise aufgehoben wurden.

 

LATAM

LATAM

 

Marktführerschaft in Brasilien mit einem Marktanteil6 von 17,8 Prozent bestätigt

  • Die Zahl der Auslieferungen blieb trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche in Brasilien stabil
  • Die Nettoumsatzerlöse verzeichneten einen Anstieg, der hauptsächlich dem günstigen Produktmix, der positiven Auswirkung der Nettopreise vor allem in Brasilien und günstigen Wechselkursen zu verdanken war
  • Der Rückgang des wertberichtigten EBIT ist im Wesentlichen auf die höheren Produktkosten aufgrund der Inflation, auf höhere Abschreibungen im Zusammenhang mit neuen Produkten und auf ungünstige Wechselkursauswirkungen zurückzuführen, was teilweise durch den Anstieg der Nettoumsatzerlöse und die niedrigeren Werbekosten ausgeglichen wurde
  • Im wertberichtigten EBIT sind Aufwendungen in Höhe von insgesamt 32 Millionen Euro nicht enthalten, die vor allem auf den Umstrukturierungsaufwand zur Anpassung der Arbeitskräfte an die aktuellen Marktbedingungen entfielen

 

APAC

APAC

Zahl der Auslieferungen stieg insgesamt um 25%

  • Der fortgesetzte Übergang der Verlagerung der Produktion des Jeep nach China im Rahmen des chinesischen Joint Venture führte zu einem Anstieg der Verkaufszahlen insgesamt und einem Rückgang der konsolidierten Verkaufszahlen
  • Die Nettoumsatzerlöse verzeichneten einen Rückgang, hauptsächlich aufgrund der niedrigeren Zahl der konsolidierten Auslieferungen
  • Die Verbesserung des wertberichtigten EBIT war im Wesentlichen auf die verbesserten Ergebnisse des Joint Ventures in China zurückzuführen, was teilweise durch niedrigere Nettoumsatzerlöse aufgehoben wurde

 

EMEA

EMEA

Wertberichtigtes EBIT nahezu verdoppelt, Marge um 1,3 Prozentpunkte gestiegen

  • Der Marktanteil stieg in Europa (EU28+EFTA) in der Pkw-Sparte um 0,3 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent (+0,5 Prozentpunkte auf 29,6 % in Italien) und sank bei Transportern7 um 0,1 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent (in Italien von 44,7 Prozent auf 41,0 Prozent).
  • Die Zahl der Auslieferungen stieg vor allem dank der neuen Familie des Fiat Tipo, der neuen Modelle Alfa Romeo Giulia und Stelvio und des Fiat Professional Talento.
  • Die Nettoumsatzerlöse verzeichneten einen Anstieg, der auf die höheren Verkaufszahlen und den günstigeren Produktmix vor allem aufgrund der neuen Modelle Alfa Romeo Giulia und Stelvio zurückzuführen ist.
  • Der Anstieg des wertberichtigten EBIT ist den höheren Nettoumsatzerlösen und den Einsparungen bei Produktion und Beschaffung zuzuschreiben, wurde jedoch teilweise durch höhere Werbekosten, höhere Kosten für Forschung und Entwicklung und Abschreibungen im Zusammenhang mit der Einführung neuer Fahrzeuge aufgehoben.

 

Maserati

Maserati

EBIT-Marge im dritten Quartal in Folge im zweistelligen Bereich

  • Dank des Erfolgs des neuen Maserati Levante verdoppelte sich die Zahl der Auslieferungen nahezu; bedeutende Zuwächse wurden in der ganzen Welt verzeichnet: Europa (+109 Prozent), China (+98 Prozent) und Nordamerika (+77 Prozent).
  • Die Nettoumsatzerlöse stiegen vor allem wegen der höheren Zahl der Auslieferungen und eines günstigeren Produkt- und Marktmix.
  • Der Anstieg des wertberichtigten EBIT war vor allem auf den Zuwachs der Nettoumsatzerlöse zurückzuführen, wurde jedoch teilweise durch die höheren Abschreibungen im Zusammenhang mit dem Modell Levante aufgehoben.

 

Zulieferteile (Magneti Marelli, Comau, Teksid)

COMPONENTS

Verbesserte Performance in allen Geschäftsbereichen und Steigerung der EBIT-Marge um einen Prozentpunkt

  • Die Nettoumsatzerlöse verbesserten sich aufgrund der höheren Verkaufszahlen von Magneti Marelli, Comau und Teksid
  • Das wertberichtigte EBIT stieg vor allem aufgrund der höheren Umsatzerlöse und der niedrigeren betrieblichen Kosten
  • Die Nettoumsatzerlöse von Magneti Marelli stiegen im Non-Captive-Segment um 66 Prozent und die Nettoumsatzerlöse von Comau um 70 Prozent.

 

 

 


1 Die Zahl der weltweiten Auslieferungen umfasst auch die Zahlen der nicht konsolidierten Joint Ventures des Konzerns, während die Zahl der weltweiten konsolidierten Auslieferungen nur die Zahlen der konsolidierten Unternehmen des Konzerns enthalten.

2 Siehe Seite 7 der gesamtheitlichen Pressemitteilung auf www.fcagroup.com bzgl. der Überleitung des Jahresüberschusses zum wertberichtigtem EBIT, vom Jahresüberschuss zum wertberichtigtem Nettoergebnis und vom verwässerten Ergebnis je Aktie zum wertberichtigtem verwässerten Ergebnis je Aktie; siehe auch Seite 8 bzgl. der Überleitung aus der Verschuldung zur betrieblichen Nettoverschuldung.

3 Für das wertberichtigte EBIT und den wertberichtigten Nettogewinn ("Non-GAAP"-Maßnahmen) werden keine direkter vergleichbaren Ziele für den Posten der IFRS-Bilanz angegeben, da die im wertberichtigten EBIT und im wertberichtigten Nettogewinn nicht aufgeführten Erträge und Aufwendungen auf Basis der vom Konzern angewendeten Kriterien per definitionem nicht vorhersehbar und unsicher sind.

4 Der Marktanteil wird auf der Grundlage von Schätzungen der Geschäftsführung anhand von Daten über die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs bestimmt, wofür auch von Dritten, wie u.a. von IHS Markit, der Nationalen Organisation der Automobilvertriebe und dem Verband der Automobilhersteller, zur Verfügung gestellte Daten herangezogen werden.

6 Der Marktanteil wird auf der Grundlage von Schätzungen der Geschäftsführung anhand von Daten über die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs bestimmt, wofür auch von Dritten, wie u.a. von IHS Markit, der Nationalen Organisation der Automobilvertriebe und dem Verband der Automobilhersteller, zur Verfügung gestellte Daten herangezogen werden.

7 Da in Bezug auf den Markt Italien keine Daten vorliegen, wurden die aufgeführten Daten für Italien abgeleitet. Es besteht die Möglichkeit einer Fehlerspanne für die Kennzahlen.

 

 

*******

 

 

Diese Pressemitteilung und insbesondere der Abschnitt „Aussichten für das Jahr 2017" enthält vorausschauende Erklärungen („forward-looking statements"). In einigen Fällen können diese Erklärungen durch Begriffe wie „kann", „wird", „es ist vorgesehen", „könnte", „müsste", „beabsichtigt", „schätzt", „sieht vor", „glaubt", „verbleibt", „entsprechend", "geplant", Zielvorgaben", „Ziel", „Zweck", Vorhersage", „Planung", „Erwartung", „Perspektive", „Plan" oder ähnliche Begriffe gekennzeichnet sein. Die vorausschauenden Erklärungen stellen keine Garantie oder Versprechen von Seiten des Konzerns in Bezug auf zukünftige Ergebnisse dar. Diese Erklärungen beruhen auf aktuellen Erwartungen und Vorhersagen des Konzerns bezüglich zukünftiger Ereignisse, die aufgrund ihrer Natur Risiken und Ungewissheiten unterliegen. Es handelt sich um Erklärungen, die sich auf Ereignisse beziehen und von Umständen abhängen, die in der Zukunft geschehen oder eintreten können oder auch nicht und daher sollte man sich nicht auf sie verlassen. Die tatsächlichen Ergebnisse des Konzerns können aufgrund einer Vielzahl von Faktoren erheblich von denjenigen in den vorausschauenden Erklärungen abweichen, wie unter anderem: von der Fähigkeit des Konzerns, bestimmte Mindestverkaufszahlen von Fahrzeugen zu erreichen; Entwicklungen auf den weltweiten Finanzmärkten und allgemeine wirtschaftliche und sonstige Bedingungen; Veränderungen der Nachfrage in der Automobilbranche, die starken Schwankungen unterworfen sind; von der Fähigkeit des Konzerns, das Produktportfolio zu vergrößern und innovative Produkte anzubieten; starke Konkurrenz in der Automobilbranche; von der Fähigkeit des Konzerns, die Marktdurchdringung einiger Konzernmarken auf den internationalen Märkten zu steigern; Veränderungen im Rating des Konzerns; von der Fähigkeit des Konzerns, durch Übernahmen, Joint Ventures und andere strategische Allianzen Vorteile zu erzielen; von der Fähigkeit des Konzerns, operative Synergien umzusetzen; von der eventuellen Unmöglichkeit des Konzerns, einige Altersvorsorgepläne des Konzerns zu finanzieren; von der Fähigkeit des Konzerns, angemessenen Zugang zu Finanzierungsquellen für die Vertragshändler des Konzerns und die Endkunden anzubieten oder zu organisieren; von der Fähigkeit des Konzerns, zur Umsetzung des industriellen Plans des Konzerns und Verbesserung der Tätigkeiten, der finanziellen Situation und der operativen Ergebnisse des Konzerns auf Finanzierungsquellenzuzugreifen; verschiedene Arten von Ansprüchen, Rechtsstreitigkeiten und sonstige mögliche Haftungsgrundlagen zu Lasten des Konzerns; Unterbrechungen aufgrund von politischer, sozialer und wirtschaftlicher und Instabilität ; operative Aufwendungen in erheblicher Höhe in Bezug auf Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz; Entwicklungen in den Beziehungen zu Gewerkschaften und der arbeitsrechtlichen Gesetzgebung; Kostensteigerung, Lieferunterbrechungen oder Engpässe bei Rohstoffen; Wechselkursschwankungen, Zinsänderungen, Kreditrisiken und andere Marktrisiken, Risiken politischer Art und soziale Spannungen; Erdbeben oder andere Naturkatastrophen sowie weiteren Risiken und unvorhersehbaren Faktoren.

Die in diesem Dokument aufgeführten vorausschauenden Erklärungen sind als nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Dokuments gültig anzusehen und das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, diese Erklärungen öffentlich zu aktualisieren oder zu ergänzen. Weitere Informationen über den Konzern und seine Tätigkeiten, einschließlich derjenigen Faktoren, die die zukünftigen Ergebnisse des Konzerns maßgeblich beeinflussen könnten, finden Sie in den vom Unternehmen bei der Securities and Exchange Commission, der AFM und der CONSOB hinterlegten Dokumenten.

Am 26. April 2017 ab 15:00 Uhr GMT werden die Ergebnisse des ersten Quartals 2017 von der Geschäftsführung den Analysten und den institutionellen Anlegern in einer Konferenzschaltung bekannt gegeben, die direkt zugänglich ist und später als Aufzeichnung im Internet unter http://www.fcagroup.com/en-us/pages/home.aspx abgerufen werden kann. Vor der Konferenzschaltung stehen die entsprechenden Unterlagen im Internet ebenfalls auf dieser Website zur Verfügung.

 

 

*

 

 

Weitere, vollständige Informationen entnehmen Sie bitte den englisch/italienisch-sprachigen Textversionen unter www.fcagroup.com.

Neueste Videoclips

Erweiterte Suche

Suche...

Von
Bis
Suche

Anhänge